Freiheit für Angela Merkel!

„Schnickischnucki?“

„Ja, Aäintschi, mein Wonneproppelmäuschen?“

„Ich möchte heute nicht an die Arbeit!“

„Bist du krank?“

„Nein.“

„Dann musst du.“

„Muss ich nicht.“

„Doch, musst du!“

„Muss ich nicht!“

„Das Volk erwartet aber, dass du es führst.“

„Will heute nicht führen, nur verführen!“ Sie packt ihn an die Eier.

„Au, nicht so fest! Der Zeckenbiss von gestern tut noch so weh!“

„Du bist zu empfindlich.“

„Bin ich nicht.“

„Bist du doch. Zeig mal die Wunde.“

„Ist nicht so schlimm.“

„Na dann!“

Sie langt nochmal hin und diesmal unterdrückt er den Schmerz. Ist wirklich nicht so schlimm, denkt er. Gut, dass die Frau so schwach ist. Schlecht im Zupacken, das weiß mittlerweile die ganze Welt.

Da klingelt es an der Haustür und die erotische Situation verpufft. Es ist Kevin, der smarte Boddigard. Draußen steht die gepanzerte Limousine, ihr Fahrstuhl in die Hölle der Politik.

„Was machsten heute?“ Er pustet ihr eine aus zwei dünnen Haaren bestehende Strähne aus dem Gesicht.

„Weiß nicht“, sagt sie trotzig. Dann dreht sie sich um, öffnet die Tür, lässt sich von Kevin zum Wagen bringen. Eine kleine Träne kullert ihr über die Wange. Sie wäre so gern mal Pipi Langstrumpf. Oder Greta Tumsberg oder wie die heißt. Oder Sara Wagenknecht. Nee, nicht alles von der, die Möpse würden schon reichen. Und die Haare. Und die Beine. Sie schluchzt. Aber sie reißt sich zusammen. Das Volk ruft – sie wird gebraucht und das hat sie so wahnsinnig gern.

Freiheit ist auch Freiheit zur Selbstzerstörung.

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